Warum einen Verlag gründen in einer Zeit, in der das Lesen bald nur noch als Zeitverschwendung gilt? Vielleicht, weil wir unsere Zeit gerne mit Lesen verschwenden. Vielleicht, weil alles einmal ausstirbt, doch bevor es so weit ist, weiter auf den Tischen zu tanzen. Und vielleicht, weil wir immer noch an Bücher glauben und nicht verdummen wollen.

Ziel ist es auf jeden Fall, Literatur zu veröffentlichen, die keine Lust hat, die Vermarktungsstrategien der Großverlage und den Großbuchhandels-Kaufgeschmack zu befriedigen. Literatur, die kritisch ist, die Stellung bezieht, unbequem ist, anarchisch, frei. Es geht dabei nicht bedingungslos um eine bestimmte politische Ausrichtung, sondern vor allem um die literarische Umsetzung. Im Mittelpunkt steht dabei der einzelne Mensch, der versucht, sein eigenes Leben umzusetzen - allen Widrigkeiten zum Trotz.

Wir werden möglichst günstig die Veröffentlichungen anbieten. Deshalb umgehen wir auch den gängigen Buchhandel. Teilweise erscheinen die Veröffentlichungen auch „nur“ als so genannte Chapbooks, also als selbst kopierte Hefte.

Wir arbeiten nicht mit Amazon zusammen, wir produzieren auch keine E-Books. Literatur ist kein Ding, das als App heruntergeladen werden sollte. Schließlich haben die Schriftsteller und Schriftstellerinnen Schweiß, Tränen und Blut vergossen für ihre Werke. Sie verdient Respekt, sprich einen gedruckten Rahmen, der die nötige Leidenschaft herauskitzelt.


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